Aus Interesse und Neugier, wie der DaZ-Kurs an unserer Schule aussieht und abläuft, erhielt Daniela Langenbach einen Fragebogen, dessen Antworten einen tieferen Einblick in den Sprachkurs und das Lernen der Schüler und Wirken der Lehrerin gewähren:

Welcher Weg hat Sie an diese Schule geführt?
Ich arbeite seit vier Jahren als Sprachförderkraft für Deutsch als Zweitsprache. Durch meine Kontakte zur Kreisvolkshochschule habe ich erfahren, dass die IGS eine Fachkraft sucht. Meine langjährige Erfahrung in der Flüchtlingshilfe und meine Erfahrung im Unterrichten von Schülern mit Migrationshintergrund erleichtern mir die Arbeit, die mir große Freude macht. Es ist schön zu sehen, wie schnell die Schüler lernen und dass sie viel Spaß am Unterricht haben.

In jeder Unterrichtsstunde machen Sie…
Wiederholungen der Wochentage und Übungen zum Textverständnis, weil das im Moment am wichtigsten ist. Außerdem werden die gelernten Vokabeln wiederholt und der Wortschatz so erweitert, dass die Jugendlichen sich im Alltag zurechtfinden. Dabei wird jeder Schüler individuell gefördert. Langfristiges Ziel ist es, dass die Schüler einen Schulabschluss erreichen und sich so Perspektiven schaffen, um bessere Chancen im Berufsleben zu haben.

Das haben Sie in diesem Schuljahr auf jeden Fall noch mit ihrer Lerngruppe vor:
Da bin ich nicht starr festgelegt. Das hängt vom Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler ab.

Nennen Sie den wichtigsten Grund, warum es sich lohnt, DaZ zu unterrichten:
… weil Sprache der Schlüssel zur Integration ist.

Wo beantworten Sie diesen Fragebogen?
Ich sitze gerade im „Ideenreich“. Das ist ein ruhiger und schön eingerichteter Raum, den die Sprachschüler und ich für den Kurs nutzen. Ich bin sehr herzlich von der Schule und dem ganzen Kollegium aufgenommen worden, fühle mich sehr wohl an der IGS und bin dankbar für die tolle Zusammenarbeit.

Bericht und Foto: Diana Hedwig