Gemeinsam mit Werner Ebach, Sachbearbeiter für Umwelt- und Naturschutz bei der Kreisverwaltung Altenkirchen, informierte nun Senior Dieter Krämer interessierte Schüler der IGS Hamm/Sieg über die nicht zu unterschätzende Bedeutung der Ameisen für den Wald. Als „Waldpolizei“ entsorgen sie tote Tiere und abgestorbene Pflanzenreste und säubern so den Waldboden. Um lebensnah zu zeigen, wie die Ameisen arbeiten, lud Werner Ebach tausende von ihnen, die er kurz zuvor im Bereich des Beulskopf entnommen hatte, in ein Terrarium, natürlich mit dem Ziel, sie nach dem Vortrag wieder in die Freiheit zu entlassen. Die Waldameisen demonstrierten pausenlos, wie eifrig sie die Pflanzenreste neu ordnen, auch wenn dem einen oder anderen Späher der Blick über den Glasrand gelang.
Besonderer Schwerpunkt des Vortrags lag auf der Umsiedlung der Ameisen, zu der auch ein kurzer Film gezeigt wurde. Eine solche Umsiedlung naturgeschützter Ameisen kann beispielsweise durch Straßenbau notwendig werden. Der Ameisenhaufen wird dabei in einen Behälter geschippt und an einer anderen geeigneten Stelle wieder freigelassen. Um das Ökosystem Wald langfristig schützen zu können, ist es vor allem wichtig, das Interesse der jungen Leute dafür zu wecken und das gelang. Neben der Generationen-AG nahm auch die Garten-AG von Lehrerin Sybille Porr-Bätzing teil, denn die Sensibilisierung für gesellschaftliche Themen wie Natur und Umwelt sowie Nachhaltigkeit sind erklärte Ziele der Generationen-AG.

Bericht und Fotos: Diana Hedwig