An diesem Tag durfte ich sie zudem zu einem Termin außerhalb des Ministeriums begleiten. Während der Fahrt ist mir aufgefallen, dass sie meist ununterbrochen arbeitet. Sie liest bzw. schreibt die Rede für den nächsten Termin nochmal um, informiert sich in ihren Unterlagen über die nächste Veranstaltung und bearbeitet die ganze Post. Wegen der vielen Tätigkeiten im Auto nennt sie ihren Dienstwagen auch „mein rollendes Büro“. Daraus lernte ich, dass der Dienstwagen und der Fahrer essenziell für eine Staatsministerin sind.

Tag 3     
Als wir am Abend zwischen zwei Terminen in ihrem Büro angekommen waren, zeigte mir die Ministerin verschiedene Fotos. Diese kleine Zeitreise war sehr interessant. So konnte ich sehen, welche Ämter Sabine Bätzing-Lichtenthäler in ihrer Karriere schon innehatte, wie beispielsweise das der Drogenbeauftragten der Bundesregierung.
Anschließend durfte ich sie zu einem Termin begleiten, bei dem ich auf viele prominente rheinland-pfälzische Politiker stieß, wie Alexander Schweitzer oder Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Bei diesem Aufeinandertreffen merkte ich, dass Malu Dreyer eine wirklich sehr freundliche und geerdete Politikerin ist. Vor allem fiel mir auf, dass sie wirklich so sympathisch und offen ist, wie man es im Fernsehen oft sieht.

Tag 4
Ich durfte mir ebenso die Aufgabengebiete der persönlichen Referentin der Ministerin anschauen, die ziemlich vielseitig sind. Sie bereitet Schreiben für die Ministerin vor, übernimmt organisatorische Aufgaben oder fertigt „Terminmappen“ für die Ministerin zur Vorbereitung anstehender Termine an.
An diesem Tag durfte ich Sabine Bätzing-Lichtenthäler dankenswerterweise zu einem Termin begleiten, den sie als Landtagsabgeordnete zum Thema der Landespflegekammer organisiert hat. An dieser Veranstaltung nahmen viele Pflegekräfte teil, die sich von der Vizepräsidentin der Pflegekammer Sandra Postel und Sabine Bätzing-Lichtenthäler informieren ließen und die Chance hatten, ihre Meinung zu äußern. Mir wurde dadurch nochmals klar, wie wichtig für Sabine Bätzing-Lichtenthäler der Kontakt zu den Bürgern ist. Sie nimmt das Feedback wirklich ernst, welches ihr mit auf den Weg gegeben wird.

Tag 5 
Am letzten Tag meines Praktikums begleitete ich die Ministerin nach Westerburg zur Eröffnungsfeier der Wohnstätte Altes Katasteramt für Menschen mit Behinderung. Nach dem Rundgang durch das Haus war ich erstaunt, wie individuell bei der Architektur des Hauses auf die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung eingegangen wurde.

Abschließend kann ich sagen, dass ich im Praktikum viele Erfahrungen sammeln konnte. Ich danke Sabine Bätzing-Lichtenthäler und ihrem Team im Ministerium wirklich sehr für die Möglichkeit, dass ich dieses Praktikum absolvieren durfte.

Bericht: Philip Schimkat
Foto: Paula Tetzlaff