Gemeinsam ging man ins Schwimmbad, nahm an zwei Martinszügen teil und besuchte Köln – das Highlight für die französischen Schülerinnen. Die Vormittage verbrachte man natürlich gemeinsam in der Schule. Dabei besuchten die französischen Schülerinnen auch die Französisch-Kurse der Klassenstufen 7, 8 und 11. Besonders die Mittelstufenschüler des Wahlpflichtfaches aus Klasse 7 nutzten die Gelegenheit, um mit den Muttersprachlerinnen zu sprechen und die eigenen Französisch-Kenntnisse auf den Prüfstand zu stellen. Gegen Ende des Deutschlandbesuchs fanden sich die vier Schülerinnen mit Französisch-Lehrerin Anne Müller-Perrichon und Schulleiterin Andrea Brambach-Becker zu einem Gespräch zusammen. Dabei tauschte man sich über die gemeinsame Zeit in Frankreich und Deutschland, seien es die Freizeit-Erlebnisse oder auch die Unterschiede im Schulsystem, aus. Alle Schülerinnen machten die Erfahrung, dass es gar nicht so einfach ist, sich in einer fremden Sprache in einem fremden Land zu verständigen, auch wenn es mit der Kommunikation letzten Endes doch immer funktionierte. Aglaee Baehr und Leonie Wendt wollen sich vielleicht in den nächsten Sommerferien noch einmal gegenseitig besuchen. Laurianne Grosse und Lea Wendt planen den Kontakt über eine Brieffreundschaft aufrecht zu erhalten. Zum Abschluss überreichte Andrea Brambach-Becker den beiden französischen Gastschülerinnen jeweils eine Tasse der Schule, die sie an den Besuch der IGS Hamm/Sieg erinnern soll. In der Hoffnung, mit diesem Austausch einen Grundstein gelegt zu haben, ist vonseiten der Schule angedacht, künftig im Rahmen eines Informationsabends für die Eltern und Schüler des Wahlpflichtfaches Französisch auf die Möglichkeiten des SCHUMAN-Austauschprogramms aufmerksam zu machen.

Bericht und Foto: Diana Hedwig