In einer ausführlichen Vorbesprechung des Films „Hitlerjunge Quex – Vom Opfergeist der deutschen Jugend“ wurden unter anderem das manipulative musikalische Konzept des Films erläutert, aber auch nationalsozialistische Filmpropagandaparolen entlarvt. Um im Anschluss an den Film seine Wirkung mit wachsamem Blick reflektieren und Strategien der Beeinflussung enttarnen zu können, wurden die Schüler zu dem Experiment eingeladen, sich entweder in die Rolle eines Kinobesuchers des Jahres 1933 oder eines Filmkritikers von heute zu versetzen. Die kritische Nachbetrachtung machte die oft auch unbewusst wirkenden Manipulationen noch einmal in voller Bandbreite sichtbar, sensibilisierte für die Problematik von Propaganda und stimmte in ihrer Bedeutsamkeit nachdenklich.

Foto und Bericht: Diana Hedwig