In Rheinland-Pfalz findet jedes Jahr anlässlich des 9. Novembers der Schulbesuchstag der Abgeordneten statt. Für den Mainzer Landtagsabgeordneten Thorsten Wehner ist es daher in den letzten Jahren zur Tradition geworden, an diesem Tag neben anderen Schulen im Landkreis Altenkirchen auch die Integrierte Gesamtschule Hamm/Sieg zu besuchen, um dort mit den Schüler/innen der Klassenstufe 10 ins Gespräch zu kommen. 


Der 09. November 2015 wurde diesmal allerdings nicht nur dafür genutzt, um die Geschichtsträchtigkeit des Datums zu diskutieren und ihre Zusammenhänge innerhalb der deutschen Geschichte zu reflektieren, sondern auch um all die aktuellen politischen Themen zur Sprache zu bringen, die das Land und damit auch die jungen Leute bewegen.


Nach einer Begrüßung durch die Stufenleiterin 9/10 Andrea Brambach-Becker und einer kurzen Selbstvorstellung Thorsten Wehners kam es zum Gedankenaustausch mit den drei 10. Klassen, die sich mit ihren Klassen- bzw. Fachlehrern Burkhard Jung, Anke Schmitz und Harald Stang in der Mensa der Schule eingefunden hatten. Natürlich spielte dabei die Flüchtlingsproblematik eine zentrale Rolle: Hintergründe der großen Flüchtlingswelle, aber auch kritische Fragen zu Hilfeleistungen für Flüchtlinge in Deutschland kamen zur Sprache. Dabei zeigte sich, dass es unter den Jugendlichen neben Verständnis auch Sorgen und Bedenken gibt, bei denen Aufklärungs- und Gesprächsbedarf besteht. Menschenrechte wie das Asylrecht und der Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes wurden dabei besprochen. Doch nicht nur für diese Fragen nahm sich Thorsten Wehner ausführlich Zeit, denn es bestand auch Redebedarf über die Schnelllebigkeit der Mediengesellschaft sowie die Straßen-Infrastruktur, den öffentlichen Nahverkehr und den Klimaschutz im Kreis Altenkirchen.

Bericht und Foto: Diana Hedwig

 Die Prüfungsteilnehmer/innen hielten voller Stolz ihre Sprachzertifikate in Händen

Den 16 telc-Absolvent/innen des Schuljahres 2014-15 der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Schule wurden am Freitag, den 16. Oktober 2015, feierlich ihre Urkunden überreicht, die ihnen Sprachkompetenzen auf einem fortgeschrittenen Niveau (B1) im Fach Englisch nach Klasse 9 bestätigen.


Andrea Brambach-Becker, pädagogische Koordinatorin der Jahrgangsstufen 9/10, begrüßte die Kursteilnehmer/innen des dritten telc-Sprachkurses sowie deren Eltern und alle Anwesenden zur Feierstunde. Sie wies darauf hin, dass sich die telc-Prüfungen mittlerweile im Haus erfolgreich etabliert haben und es eine besondere Freude sei, dass viele Interessierte dieses Angebot nutzen. Sie richtete Grüße von Bernd Kohnen, dem Leiter der VHS Altenkirchen, zu der die telc GmbH als Tochtergesellschaft gehört, und von der Prüfungsvorsitzenden Gambhira Heßling aus, die beide aus terminlichen Gründen nicht an der Zertifikatsübergabe teilnehmen konnten.


In ihrer Ansprache nannte Andrea Brambach-Becker drei Bausteine, die zur erfolgreichen Durchführung der telc-Sprachkurse an der IGS Hamm/Sieg beitragen: Zum einen haben die Schüler/innen die fachbezogenen Grundlagenkenntnisse im Englischunterricht der letzten Jahre erworben, zum anderen bewiesen sie selbst zusätzliche Leistungsbereitschaft durch ihre freiwillige Teilnahme an der telc-AG, was keine Selbstverständlichkeit ist. Darüber hinaus haben die Jugendlichen außerdem ein neues Prüfungsformat kennengelernt, das sich von schulischen Überprüfungen unterscheidet, da der Kompetenzrahmen europaweit gültig ist. Dem Zertifikat kommt damit eine besondere Bedeutung für Bewerbungen und die weitere Ausbildung – auch im Hinblick auf Auslandsaufenthalte – zu.


An dieser Stelle bat Andrea Brambach-Becker die Zehntklässlerin Celina Kappenstein, die Prüfungsabläufe und -inhalte spontan zusammenzufassen. Celina berichtete von einer 100-minütigen schriftlichen Prüfung, in der die Kompetenzen Listening, Reading und Writing abgefragt wurden. Die mündlichen Prüfungen liefen in Zweierteams ab. Jeder Prüfling musste sich selbst vorstellen, ein Bild beschreiben und gemeinsam mit dem Prüfungspartner einen Camping-Trip planen.

Das Team der IGS Hamm von links nach rechts: Niels Schüler, Thore Flohr, Daniel Gorbowski, Marvin Hörster, Waldemar Streicher, Emre Bayram, Robin Kindgen, Leon Link, Christoph Friedrich, Ralf Romych, Benedikt Eckenbach, Sportlehrer Max Hitzel
Das Team der IGS Hamm von links nach rechts: Niels Schüler, Thore Flohr, Daniel Gorbowski, Marvin Hörster, Waldemar Streicher, Emre Bayram, Robin Kindgen, Leon Link, Christoph Friedrich, Ralf Romych, Benedikt Eckenbach, Sportlehrer Max Hitzel

Am 16. Juni fuhren die besten Leichtathleten der IGS Hamm zum Regionalentscheid nach Koblenz um sich mit den stärksten Schulen im Regierungsbezirk zu messen. Die Qualifikation für diesen Wettbewerb hatte das Team durch einen souveränen Sieg im Vorentscheid in Bad Marienberg erlangt. Da das Team durch Verletzungen geschwächt war, musste man sich am Ende des Tages trotz guten Leistungen den Gymnasien aus Koblenz (Karthause) und Andernach knapp geschlagen geben.

Überragender Akteur der IGS war an diesem Tag Niels Schüler mit 11,39 Sekunden im 100m-Lauf und 12,47 Metern beim Kugelstoß (beides persönliche Bestleistungen). Auch Marvin Hörster erzielte mit 2:09 Minuten auf der 800m-Strecke eine exzellente Zeit.

Foto und Bericht: Maximilian Hitzel


Schülerinnen und Schüler der IGS Hamm/Sieg in der Eislaufhalle Wiehl.


Traditionsgemäß fuhren im Februar zahlreiche Schüler/innen und Lehrer/innen der Integrierten Gesamtschule Hamm/Sieg zu den Eishallen in Troisdorf und Wiehl. Die Organisation des Tagesausflugs, der in diesem Jahr ca. 550 Schüler/innen der Klassenstufe 5 bis 10 aufs Eis lockte, übernahmen die Lehrkräfte Melanie Kusber und Robert Walterschen. Ihnen gelang es, einen reibungslosen Ablauf zu planen, und die Zusammenarbeit mit dem Busunternehmen Müller aus Hachenburg zu koordinieren, das die wintersportbegeisterten IGSler mit insgesamt 11 Bussen zu den jeweiligen Hallen brachte.

Vor Ort angelangt, legten alle Schüler/innen ein solch vorbildliches Verhalten bei der Schlittschuhausleihe an den Tag, dass sowohl sie als auch die Begleitpersonen schon kurze Zeit später ihre Fähigkeiten auf Kufen unter Beweis stellen konnten, bevor sie sich am frühen Nachmittag wieder auf die Heimreise machten.

Foto: Schule
Bericht: Diana Hedwig

Markus Lackmann, Karriereberater der Bundeswehr, stellte an der IGS Hamm/Sieg Laufbahnmöglichkeiten eines Berufssoldaten vor.
Markus Lackmann, Karriereberater der Bundeswehr, stellte an der IGS Hamm/Sieg Laufbahnmöglichkeiten eines Berufssoldaten vor.



Seit vielen Jahren finden an der Integrierten Gesamtschule Hamm/Sieg Berufsvorstellungsnachmittage statt. Bei diesen Veranstaltungen erhalten Schüler/innen die Möglichkeit, sich über verschiedene Berufe und Berufsfelder zu informieren. Als fester Bestandteil der von der Schule angebotenen Berufswahlorientierung ist die Teilnahme an mehreren Vorstellungen im Schuljahr für Schüler/innen in Klasse 9 verpflichtend, offen stehen diese Veranstaltungen aber je nach Kapazität und Zielsetzung auch für andere interessierte Schüler/innen ab Klasse 8.

Dabei wird eine ganze Bandbreite von Berufsfeldern vorgestellt, die Vorstellungen reichen von A wie Anlagenmechaniker/in  bis hin zu Z wie Zahnarzt/-ärztin. So können die Schüler/innen auswählen, über welche Berufe sie sich aus erster Hand informieren wollen. Organisiert werden die Berufsvorstellungsnachmittage von Andrea Brambach-Becker, Stufenleiterin der Klassen 9 und 10, und von Christiane Fein, die das gesamte Berufswahlorientierungsangebot der Schule koordiniert und begleitet.

Die Berufsvorstellungsnachmittage werden von allen Klassenstufen gut angenommen, weil es für die Schüler/innen etwas Neues ist, von Personen Informationen zu bekommen, die selbst aus der Praxis berichten können.
Vor Kurzem besuchte deshalb Markus Lackmann, Karriereberater der Bundeswehr, die Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesamtschule. Er stellte die vielfältigen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten eines Soldaten vor. Nicht um Werbung zu machen, sondern um über verschiedene Laufbahnen bei der Bundeswehr zu informieren; das war ihm besonders wichtig. Dabei erzählte er zunächst von seinem eigenen schulischen und beruflichen Werdegang und berichtete anschließend über die Aufgaben, die die Bundeswehr in Deutschland, aber auch weltweit bei Auslandseinsätzen wahrnimmt.

Über 30 Schüler/innen waren gekommen und stellten in der Auftaktveranstaltung interessiert Fragen, welche Rolle die Bundeswehr bei der internationalen Krisenverhütung und -bewältigung spiele, welche Kooperationen sie pflege und welche Hilfeleistungen sie gewähre. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen im Vorfeld der Veranstaltung wird es einen weiteren Termin geben.

Foto: Schule
Bericht: Diana Hedwig