Ende September wanderten alle neuen Fünftklässler gemeinsam mit ihren Klassenlehrer/innen nach Rosbach, um sich dort drei Tage lang kennenzulernen und die Klassengemeinschaft zu stärker. Über die Wanderung zur Jugendherberge schrieb ein Schüler der Klasse 5d: „Wir liefen und liefen. Es war ganz schön anstrengend.“ Alle freuten sich umso mehr auf die Ankunft und waren sich im Nachhinein auch einig, dass die gemeinsame Zeit schön war, das Essen gut schmeckte und sich alle über die Trinkflasche – ein Geschenk der Jugendherberge – freuten. Neben Wanderungen und der Besichtigung der Grube Silberhardt, einer mittelalterlichen Silbergrube, standen Spiele mit den Schulsozialarbeiterinnen zur Stärkung des Gruppenzusammenhalts auf dem Programm. Auch die Tischtennisplatte, der Kicker und selbst mitgebrachte Spiele wurden gern genutzt. Natürlich fehlten auch das abendliche Stockbrotbacken am Lagerfeuer und die Disco, bei der alle gemeinsam feiern durften, bevor sie müde in die Betten fielen, nicht.

Foto und Bericht: Diana Hedwig

 

Zu Beginn des neuen Schuljahres fanden für alle Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe Workshops statt, die den Umgang mit Smartphone, Computer und Co. thematisierten. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der digitale Medien aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken sind.
Themenschwerpunkt der Fünftklässler war dabei das Thema Cybermobbing. In der Klassengemeinschaft wurde besprochen, wie man sich fühlt, wenn man sich „blöde Sprüche“ anhören muss und deren Ernsthaftigkeit direkt spürt, wie schnell geschriebene Worte auch falsch verstanden und verbreitet werden können oder welche scheinbaren Gründe es für Mobbing gibt. Dabei wurden auch die rechtlichen Folgen von falschem Verhalten im Internet deutlich dargestellt. Wo man im Ernstfall als Betroffener Hilfe bekommt und wie man angemessen mit WhatsApp und anderen Online-Anwendungen umgeht, stand deshalb im Mittelpunkt. Deshalb arbeitete jede Klasse gemeinsam Regeln im Umgang mit dem Smartphone aus, um von Anfang an eine gute Grundlage für ein harmonisches Miteinander zu schaffen.

Der vierte Jahrgang von telc-Absolvent/innen erhielt an der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Schule am Freitag, den 30. September 2016, feierlich seine Urkunden überreicht, die Sprachkompetenzen auf verschiedenen Niveaustufen im Fach Englisch bestätigen.
Schulleiterin Andrea Brambach-Becker begrüßte die Kursteilnehmer/innen des telc-Sprachkurses 2015/2016 sowie deren Eltern und alle Anwesenden herzlich zur Feierstunde. Mit den Worten Goethes „Wer teilnimmt, kann nie fremd sein“ machte sie deutlich, welch großen Stellenwert sprachliche Teilhabe an Gesellschaft und Kultur gerade für junge Leute habe. Damit hob sie besonders die Schülerschaft hervor, die Interesse für den Sprachkurs aufbrachte und zusätzliche Nachmittage zur Vertiefung der Sprachkenntnisse investierte.

Seit Beginn des neuen Schuljahres helfen 12 neue Schüler-Buddys mit, in den Pausen auf eine angenehme und friedliche Atmosphäre Acht zu geben. Dieses Projekt läuft inzwischen bereits in der dritten Generation, denn die Idee hat sich bewährt: Schülerinnen und Schüler erkennen und entschärfen im Schulalltag entstehende Auseinandersetzungen, bei denen sie sich gegenseitig beeinflussen können, als Streitschlichter selbst.

Philip Schimkat, Oberstufenschüler der Integrierten Gesamtschule Hamm/Sieg, nutzte die Woche der Studienfahrten für ein Praktikum im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie und begleitete Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei ihrer täglichen Arbeit.

Tag 2
Nachdem ich am ersten Tag im Ministerium angekommen war und alles kennengelernt hatte, durfte ich am zweiten Tag an einem Termin teilnehmen, der im Ministerium häufig auf der Tagesordnung steht, die Terminrücksprache. Dort werden alle Terminanfragen vorgetragen. Anschließend wird entschieden, ob die Ministerin diesen Termin wahrnehmen kann oder nicht. Ich war überwältig von der Anzahl der Termine einer Ministerin und davon, inwieweit Sabine Bätzing-Lichtenthäler schon „ausgebucht“ ist.