Der Geschichtsleistungskurs der Klassenstufe 12 besuchte zum Abschluss einer Unterrichtseinheit zum Thema Nationalsozialismus die Gedenkstätte Hadamar. Die ehemalige „Pflegeanstalt“ wurde in der NS-Zeit dazu genutzt, ungefähr 15 000 Menschen, unter ihnen Behinderte, Alte, Kranke und NS-Gegner, im Rahmen des Euthanasie-Programms durch Gas oder Medikamente umzubringen.
Gemeinsam mit Fachlehrer Michael Wertebach nahmen die 13 Oberstufenschüler an einer dreistündigen Führung durch die Gedenkstätte und einer intensiven Diskussionsrunde teil. Dabei setzten sie sich vor allem kritisch mit der Nutzung des heutigen Gebäudekomplexes und dem Wert von Leben auseinander, bevor viele Schülerinnen und Schüler sehr betroffen den Heimweg antraten.

Bericht: Diana Hedwig
Foto: Michael Wertebach

101 Neunt- und Zehntklässler/innen erhielten ihre Abschlusszeugnisse

Klassenstufe 9
Mit vielen Glückwünschen wurden den Schüler/innen der 9. und 10. Klassenstufe am Freitag, 08.07.2016, an der IGS Hamm/Sieg ihre Zeugnisse überreicht. Um die Abschlüsse gebührend zu feiern, fanden sich Entlassschüler/innen, Absolvent/innen, Eltern, Lehrer/innen und Gäste in der Raiffeisenhalle der Schule ein. Wie bereits in den Vorjahren wurden aufgrund der hohen Schülerzahlen die Abschlussfeierlichkeiten für die beiden Jahrgänge in zwei Etappen begangen.

Die Studienfahrt des Fachbereichs Bildende Kunst führte in die Toskana. Es nahmen 23 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 teil, die von den Lehrerinnen Rabea Lindner und Karoline Mast begleitet wurden.
Untergebracht waren die Schüler in Bungalows auf einer schönen Campinganlage am Lago de Puccini, 500 Meter vom Strand entfernt.
Neben zahlreichen sportlichen Aktivitäten war am dritten Tag ein Ausflug nach Florenz das Highlight der Fahrt. Dort nahmen die Schüler an einer zweistündigen Stadtführung zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten der Stadt teil. Sie konnten nicht nur berühmte Monumentalstatuen bestaunen, wie  Giambolognas „Raub der Sabinerin“ und  die Nachbildung  der bekanntesten Skulptur der Kunstgeschichte, den David von Michelangelo auf der Piazza della Signoria, sondern auch zahlreiche architektonische Bauwerke von der Römerzeit über die Renaissance bis hin zur Gegenwart.

Einige Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 nahmen an der Studienfahrt mit geschichtlichem Hintergrund teil und flogen, begleitet von den Lehrkräften Elena Bläcker, Cathrin Garbotz und Marie Rost, an den Golf von Sorrent. Mit Hilfe einer Stadtrallye erkundeten sie am Tag nach der Anreise das alte Neapel und tags darauf die römische Stadt Pompeji. Aufgrund des warmen Wetters waren Schüler und Lehrer über den Vesuv-Besuch erfreut, der ein wenig Abkühlung verschaffte. Nach den sehr lehrreichen und informativen Tagen bot ein freier Tag auf der Insel Capri mit Sonne, Strand und Meer Erholung. Trotz dieser schönen und interessanten Studienfahrt freuten sich alle Beteiligten auf den Rückflug in die Heimat.

Foto und Bericht: Schüler/innen der Klassenstufe 11

Inzwischen ist es zur guten Tradition geworden, dass jedes Jahr im Juni das White Horse Theatre mit einem bunten Programm für Unter- und Mittelstufe an der Integrierten Gesamtschule Hamm/Sieg zu Gast ist. Die Fachkonferenz Englisch organisierte den Auftritt des von Peter Griffith gegründeten Tourneetheaters, das englischsprachige Stücke an deutschen Schulen aufführt. Die Klassenleiterinnen und –leiter unterstützten zudem die weitere Organisation. Dank einer großzügigen finanziellen Spende des Fördervereins fiel der Kostenbeitrag dafür gering aus. Am 28. Juni 2016 wird das White Horse Theatre noch einmal mit einem Stück für die Oberstufenschüler/innen zu Gast sein.

Die Schüler/innen der Klassenstufen 5, 6 und 7 verfolgten mit Interesse das lebensnahe Stück „The Slug in the Shoe“. Als sich die Nachbarn und alleinerziehenden Eltern Jack und Nina ineinander verlieben, schlagen ihre Teenager-Kinder Luke und Megan Alarm. Mit allen Mitteln versuchen sie die romantischen Dates ihrer Eltern zu sabotieren, denn sie wollen auf gar keinen Fall zu einer Patchwork-Familie zusammenwachsen. Dabei merken die 13-Jährigen, die zudem die gleiche Schulklasse besuchen, jedoch, dass sie sich gar nicht so schlecht verstehen.