Gestern, heute und morgen in einem Projekt des Generationenaustauschs zu verbinden, ist eine Idee von Sabine Wolff-Judaschke. Sie ist Elternbeiratsvorsitzende an der Integrierten Gesamtschule Hamm/Sieg und damit auch im Vorstand der örtlichen Adele-Pleines-Hilfe-Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, sowohl ältere als auch jugendliche Menschen auf verschiedene Weisen zu unterstützen und zu fördern. Zudem unterrichtet sie im Bereich der Erwachsenenbildung die Themen Demenz und Erkrankungen im Alter.

Mitte Dezember gab Sabine Wolff-Judaschke in einem Interview Antworten zu dem Projekt, der Idee und ihrer Umsetzung, die ihr sehr am Herzen liegen.

Wer ist die Generationen-AG?
In der Generationen-AG engagieren sich fünf Schüler/innen der IGS Hamm/Sieg. Das sind Leon Greb (8d), Lena Gutacker (9c), Laura Hüther (6a), Celina Kappenstein (10c) und Jasmin Tewordt (10c). Sie bringen zahlreiche Ideen für das Generationen-Projekt ein, das in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Altenzentrum in Hamm aufgebaut wird. Das alles leisten sie zusätzlich zum Ganztagsprogramm der Schule. Neben mir unterstützen auch andere Eltern wie Judith Ferber, die selbst in der Altenpflege tätig ist, und Katharina Hüther unsere Arbeit, auch die FSJlerinnen der IGS Hamm/Sieg Janina Gran und Maike Schrubba greifen uns unter die Arme.

Welche Idee steht dahinter?
Die Idee ist es, ältere Menschen, die im Heim oder zu Hause allein leben, mit den Jugendlichen dieser Schule zusammenzubringen. Das Wort Generationenaustausch beinhaltet ja schon den Begriff Austausch und es gibt viel, was wir über die Generationen hinweg voneinander lernen können wie Erfahrungen und Wissen.

 
Im Zeitraum von November bis Anfang Dezember organisierte Anke Schmitz, Lehrerin an der Integrierten Gesamtschule Hamm/Sieg und zugleich Mitglied der Ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe Heller-Daadetal, an der Schule eine Päckchen-Aktion für die Flüchtlingskinder, die zurzeit auf dem Gelände am Stegskopf untergebracht sind. Über Flugblätter und von Mund zu Mund wurde die Aktion unter Lehrern und Schülern bekannt gemacht. Wer wollte, konnte sich beteiligen und ein Päckchen für Flüchtlingskinder im Alter von 6 bis 14 Jahren packen. Den Kindern, die ihr Zuhause in der Heimat verloren und einen strapaziösen und oft auch gefährlichen Weg hierher überstanden haben, soll so eine Freude gemacht und ein Stück Normalität zurückgegeben werden. Neben kleinen Spielzeugen und Süßigkeiten wurden auch Malsachen zusammengepackt, so dass sich die Flüchtlingskinder auf dem Gelände am Stegskopf über zahlreiche Päckchen freuen können.
Da seit Beginn der Aktion 200 weitere Flüchtlingskinder in der Aufnahmeeinrichtung angekommen sind, wird die Aktion noch bis zum 11.12.2015 verlängert. Wer mag, kann sich also auch jetzt noch beteiligen.
 
Das darf in die Päckchen:
Mädchen 3 - 14 Jahre: Puzzle, Jojo oder Flummi, Haarspange
Junge 3 - 14 Jahre: Spielzeugauto oder Lkw, Puzzle, Geduldspiel
Zusätzlich noch:
Buntstifte, Spitzer oder Mäppchen, Block, Wachsmalstifte oder Malkasten mit Pinsel, Kekse und Schokolade
 
Wichtig: Bitte nur diese Artikel in die Päckchen legen!
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Päckchen bitte mit Angabe versehen: Mädchen 3-14 Jahre oder Junge 3-14 Jahre
 
Abgabeschluss ist der 11.12.2015 an der IGS Hamm/Sieg oder der 12.12.2015, 10-12 Uhr, in der Martin-Luther-Str. 27, Daaden.
 
Die Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe Heller-Daadetal freut sich über Ihre Unterstützung!
 
Bericht und Foto: Diana Hedwig

Der Schulelternbeirat sagt DANKE für die SUPER Unterstützung und das Interesse, welches am Infostand des Schulelternbeirates am 13.11.2015 durch Schüler, Eltern und Lehrer gezeigt wurde!

Bericht und Foto: SEB

In Rheinland-Pfalz findet jedes Jahr anlässlich des 9. Novembers der Schulbesuchstag der Abgeordneten statt. Für den Mainzer Landtagsabgeordneten Thorsten Wehner ist es daher in den letzten Jahren zur Tradition geworden, an diesem Tag neben anderen Schulen im Landkreis Altenkirchen auch die Integrierte Gesamtschule Hamm/Sieg zu besuchen, um dort mit den Schüler/innen der Klassenstufe 10 ins Gespräch zu kommen. 


Der 09. November 2015 wurde diesmal allerdings nicht nur dafür genutzt, um die Geschichtsträchtigkeit des Datums zu diskutieren und ihre Zusammenhänge innerhalb der deutschen Geschichte zu reflektieren, sondern auch um all die aktuellen politischen Themen zur Sprache zu bringen, die das Land und damit auch die jungen Leute bewegen.


Nach einer Begrüßung durch die Stufenleiterin 9/10 Andrea Brambach-Becker und einer kurzen Selbstvorstellung Thorsten Wehners kam es zum Gedankenaustausch mit den drei 10. Klassen, die sich mit ihren Klassen- bzw. Fachlehrern Burkhard Jung, Anke Schmitz und Harald Stang in der Mensa der Schule eingefunden hatten. Natürlich spielte dabei die Flüchtlingsproblematik eine zentrale Rolle: Hintergründe der großen Flüchtlingswelle, aber auch kritische Fragen zu Hilfeleistungen für Flüchtlinge in Deutschland kamen zur Sprache. Dabei zeigte sich, dass es unter den Jugendlichen neben Verständnis auch Sorgen und Bedenken gibt, bei denen Aufklärungs- und Gesprächsbedarf besteht. Menschenrechte wie das Asylrecht und der Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes wurden dabei besprochen. Doch nicht nur für diese Fragen nahm sich Thorsten Wehner ausführlich Zeit, denn es bestand auch Redebedarf über die Schnelllebigkeit der Mediengesellschaft sowie die Straßen-Infrastruktur, den öffentlichen Nahverkehr und den Klimaschutz im Kreis Altenkirchen.

Bericht und Foto: Diana Hedwig

 Die Prüfungsteilnehmer/innen hielten voller Stolz ihre Sprachzertifikate in Händen

Den 16 telc-Absolvent/innen des Schuljahres 2014-15 der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Schule wurden am Freitag, den 16. Oktober 2015, feierlich ihre Urkunden überreicht, die ihnen Sprachkompetenzen auf einem fortgeschrittenen Niveau (B1) im Fach Englisch nach Klasse 9 bestätigen.


Andrea Brambach-Becker, pädagogische Koordinatorin der Jahrgangsstufen 9/10, begrüßte die Kursteilnehmer/innen des dritten telc-Sprachkurses sowie deren Eltern und alle Anwesenden zur Feierstunde. Sie wies darauf hin, dass sich die telc-Prüfungen mittlerweile im Haus erfolgreich etabliert haben und es eine besondere Freude sei, dass viele Interessierte dieses Angebot nutzen. Sie richtete Grüße von Bernd Kohnen, dem Leiter der VHS Altenkirchen, zu der die telc GmbH als Tochtergesellschaft gehört, und von der Prüfungsvorsitzenden Gambhira Heßling aus, die beide aus terminlichen Gründen nicht an der Zertifikatsübergabe teilnehmen konnten.


In ihrer Ansprache nannte Andrea Brambach-Becker drei Bausteine, die zur erfolgreichen Durchführung der telc-Sprachkurse an der IGS Hamm/Sieg beitragen: Zum einen haben die Schüler/innen die fachbezogenen Grundlagenkenntnisse im Englischunterricht der letzten Jahre erworben, zum anderen bewiesen sie selbst zusätzliche Leistungsbereitschaft durch ihre freiwillige Teilnahme an der telc-AG, was keine Selbstverständlichkeit ist. Darüber hinaus haben die Jugendlichen außerdem ein neues Prüfungsformat kennengelernt, das sich von schulischen Überprüfungen unterscheidet, da der Kompetenzrahmen europaweit gültig ist. Dem Zertifikat kommt damit eine besondere Bedeutung für Bewerbungen und die weitere Ausbildung – auch im Hinblick auf Auslandsaufenthalte – zu.


An dieser Stelle bat Andrea Brambach-Becker die Zehntklässlerin Celina Kappenstein, die Prüfungsabläufe und -inhalte spontan zusammenzufassen. Celina berichtete von einer 100-minütigen schriftlichen Prüfung, in der die Kompetenzen Listening, Reading und Writing abgefragt wurden. Die mündlichen Prüfungen liefen in Zweierteams ab. Jeder Prüfling musste sich selbst vorstellen, ein Bild beschreiben und gemeinsam mit dem Prüfungspartner einen Camping-Trip planen.